Phillip wurde im Sommer 2001 bei einem Überfall in Wien schwer verletzt. Etwas mehr als ein halbes Jahr
später, nach vielen Rehabilitationseinheiten und optimaler Genesung, wurde im Wiener
Lorenz-Böhler-Unfallkrankenhaus eine Planoperation
durchgeführt. Unmittelbar danach war Phillip aufgrund einer Massenblutung im Hirn zu 100% behindert. Im Zuge eines Prozesses
(Beginn 2005) wurde im Juli 2009 entschieden, dass die beiden Operateure daran Schuld tragen. Laut Urteil haben mangelhafte
Aufklärung, operationstechnische und organisatorische Mängel im Lorenz-Böhler-Unfallkrankenhaus
zu diesem tragischen Ergebnis geführt. Somit ist der erste Teil (Prozess I) abgeschlossen. Im "2. Teil"
(Prozess II) geht es nun um die Schadenshöhe. Aktuell (2011) werden Gutachten zum Verdienstentgang und zur Pflege
eingeholt.
Der Prozess (I+II) ist das Kernthema dieser Seite. Sie gliedert sich in fünf Bereiche:
- temporalis.at - VORGESCHICHTE
(Situation vor der ggst. Operation)
- temporalis.at - OPERATION (Operationsbefunde)
- temporalis.at - PROZESS I+II (Aussagen vor Gericht, Urteilsbegründungen, Berufung)
- temporalis.at - ANMERKUNGEN (persönliche Anmerkungen)
Wir möchten diese Seite in den Informationsbereichen VORGESCHICHTE, OPERATION, PROZESS I und
PROZESS II bewusst - soweit möglich - neutral halten. Im Informationsbereich
ANMERKUNGEN und die AUVA finden sich ausschliesslich
persönliche Anmerkungen. Es wird in kurzer, aber doch möglichst ausführlicher Form berichtet. Da das vorhandene Datenmaterial äußerst
umfangreich ist, wird versucht, sich hier auf das Wesentliche zu beschränken. Für einen ersten Informationsüberblick
empfiehlt sich zu dieser HP.
|